Neubaugasse 47 (Graz)

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47° 4' 40.79" N, 15° 25' 47.35" E


Ehem. Werkshalle

In Backstein ausgeführte Werkshalle als Rest eines Industrie-Komplexes des 19. Jhs.

Der Gründer des Betriebes ist der Zeug- und Zirkelschmied Josef Schreiner. Schon 1833 nahm er die Erzeugung von Brückenwaagen auf, doch wurde erst 1871 nach mehreren Betriebsverlagerungen der Grundstein zum heutigen Werk in der Wienerstraße 10 - 12 gelegt, eine kleine Eisengießerei mit anschließender Werkstätte. 1896 wurde das Unternehmen von Siegmund Juhász d. Ält. erworben, der die Eisengießerei und Maschinenfabrik 1900 seinen Söhnen Georg und Karl überließ. Die Firma Brüder Juhász wurde sodann weiter ausgebaut. Die alten Kanaldeckel der Stadt Graz waren u. a. bekannte Produkte. In den 1960er Jahren übernahm die Industriellenfamilie Kiwisch die Firma, die auch Kräne erzeugte. 1982 beendete ein Konkurs die Firmengeschichte.

(Nach: Stöckl, Industrie; Graz, 1928; Dienes, Lendplatz)

Kommentare

Der Bebauungsplan 04.32.0, vorgestellt am 12.12.2018, hat erfreulicherweise gezeigt, dass von der planenden Architektin, DI Gojic, aber auch von der Stadtplanung die Einbeziehung der Werkhallen-Fassade in den Neubau vorgesehen ist. Ein schönes, leider seltenes Beispiel des Respektes vor alter, erhaltenswerte Bausubstanz, die sonst nicht unter Schutz steht! Laukhardt (Diskussion) 10:49, 13. Dez. 2018 (CET)

Einzelnachweise