Föllinger Straße 28

From Baugeschichte

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47° 6' 52.02" N, 15° 29' 54.96" E


Bäuerliches Anwesen mit Erzerzog-Johann-Portikus

Das bemerkenswerte Ensemble besteht aus dem Haupthaus mit einem giebelgeschmückten, vermutlich veränderten Vorbau, Wirtschaftsgebäuden mit schönen Stadelluken, Holzgängen und einem Kreuzstadel. Das Ganze ist um einen großen Hof mit Baum gruppiert. Obwohl der Zustand, vor allem der Nebengebäude, zu wünschen übrig lässt, ist die Anlage als ein schönes Beispiel bäuerlicher Baukultur zu werten und daher unbedingt erhaltenswert.

comments

Es ist uns gelungen, das Stadtplanungsamt von der Wichtigkeit der Erhaltung des Dorfes Fölling zu überzeugen, weshalb in dem im Februar 2018 endgültig beschlossenen Flächenwidmungsplan eine Ausweisung als "Dorfgebiet" erfolgte, die auch durch das Räumliche Leitbild 1.0 bestätigt worden ist.

Eine Werbeanzeige in der Gratis-Zeitung "Der Grazer" vom 13. Mai 2018 unter dem Titel "Traumhafter Neubau in Mariatrost" zeigt nun eine geplante Verbauung mit teilweise gekuppelten Einfamilienhäusern an. Wenn das Rendering richtig interpretiert wird, bleibt das Bauernhaus bestehen, aber Neubauten sollen nicht nur den Kreuzstadel ersetzen, sondern auch den markanten Wirtschaftstrakt, dessen aus Holz gefertigte Loggia zur Hofeinfahrt ein besonderer charakteristischer Bauteil ist. Laukhardt (Diskussion) 12:14, 13. Mai 2018 (CEST) Die auf dem Wirtschaftsgebäude montierten Projektansichten zeigen Ende 2018 konkrete Planungen: So soll das markante Gebäude im Bestand erhalten und nur umgebaut werden. Ob dabei der Charakter des Ensembles gewahrt wird, ist nicht eindeutig erkennbar. Die neuen Einzelobjekte scheinen noch eine bessere Einbindung in das Ortsbild von Fölling zu vertragen. Was meinen Experten dazu? Laukhardt (Diskussion) 11:29, 25. Dez. 2018 (CET)

Diesem Föllinger Anwesen wurde im November 2020 ein Artikel auf der Architektur-Plattform gat.st gewidmet: https://www.gat.st/news/schau-doch-01

Am 12. Mai 2021 bei einer Besichtigungsfahrt die große Überraschung: Das alte Wirtschaftsgebäude ist seinem neuen Zweck zugeführt worden, im hofseitigen Untergeschoß sind Garagenplätze für die Bewohner der Einfamilienhäuser eingerichtet worden. Das Objekt wurde neu weiß verputzt. Das highlight ist aber der restaurierte laubenartige Zugang im Süden, gegenüber dem Wohnhaus. Dass die Bauherren dieses Schmuckstück dörflicher Architektur würdigten, verdiente größte Anerkennung!

Laukhardt (Diskussion) 20:06, 12. Mai 2021 (CEST)

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